Mission Kläranlage
Modellierung. Simulation. Optimierung.
Effizienz steigern.
Emissionen reduzieren.
Kosten senken.
Klimaziele erreichen.
Als Umweltingenieur entwickle ich digitale Lösungen, die Anlagen und Prozesse der Wasserwirtschaft messbar, steuerbar und vergleichbar machen. Durch Modellierung und Simulation werden Abläufe transparent, Potenziale sichtbar und Entscheidungen können datenbasiert getroffen werden. So werden Kosten und Emissionen reduziert, Ressourcen optimal genutzt und die Abwasserbehandlung klimafreundlicher ausgerichtet.

Vorteile einer Modellierung und Simulation Ihrer Kläranlage
Kosten- und Risikominimierung
Mit Simulationen lassen sich verschiedene Szenarien virtuell durchspielen (z. B. Lastspitzen, Erweiterungen), bevor teure Investitionen in der Realität erfolgen. Das reduziert Fehlinvestitionen und ermöglicht eine zielgerichtete Planung.
Optimierung des Anlagenbetriebs
Simulationen helfen, Stellschrauben zu identifizieren, um Energieverbrauch, Fällmitteleinsatz oder Belüftung effizienter zu gestalten. Das senkt Betriebskosten und verbessert gleichzeitig die Ablaufqualität.
Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Durch die Abbildung und Bilanzierung von Treibhausgasemissionen nach Scope 1, 2 und 3 können Betreiber gezielt Strategien entwickeln, um Emissionen über den gesamten Anlagenlebenszyklus hinweg zu verringern. So lassen sich direkte und indirekte Emissionsquellen identifizieren und bewerten – von Energie- und Chemikalienverbräuchen bis hin zu vor- und nachgelagerten Prozessen. Damit erfüllen Betreiber die Anforderungen aktueller EU-Richtlinien (z.B. KARL Kommunalabwasserrichtlinie 2024/3019) und leisten einen nachweisbaren Beitrag zur Klimaneutralität.
Zukunftssicherheit durch Szenarien
Simulationen ermöglichen es, zukünftige Entwicklungen wie Bevölkerungswachstum, Industrieanschlüsse oder geänderte rechtliche Anforderungen zu berücksichtigen. Anlagenbetreiber können so rechtzeitig Maßnahmen planen und die Anlage langfristig zukunftsfähig machen.
Leistungen
Erstellung von Kläranlagenmodellen (Digitaler Zwilling)
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- Dynamische Prozessmodellierung auf Basis von Activated Sludge Modell (ASM), Anaerobic Digestion Modell (ADM)
- Abbildung mechanischer, biologischer und chemischer Prozesse zur kontinuierlichen Analyse und Optimierung
- Entwicklung maßgeschneiderter Modellbausteine für Verfahren und Prozesse
Ihr Vorteil: Reale Prozessabbildung statt pauschaler Auslegung – Grundlage für belastbare Entscheidungen und effiziente Betriebsstrategien.
Modellgestützte Betriebsanalyse
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- Simulation von Lastspitzen, Regenereignissen und Anschlussentwicklungen
- Untersuchung von Umbauten, Verfahrenserweiterungen oder alternativen Betriebsstrategien
- Quantifizierung von Investitions- und Betriebseffekten, bevor in der Praxis umgesetzt wird
Ihr Vorteil: Wirtschaftliche Planungssicherheit durch datenbasierte Simulation.
Treibhausgasbilanzierung von Kläranlagen (Scope 1–3)
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- Erfassung, Simulation und Bewertung von direkten (Scope 1), indirekten (Scope 2) und vor-/nachgelagerten (Scope 3) Treibhausgasemissionen
- Erstellung vollständiger Klimabilanzen und Emissionsnachweise gemäß gesetzlichen Vorgaben (z. B. neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie 2024/3019)
- Identifikation von Emissionsschwerpunkten und Ableitung gezielter Minderungsstrategien
Ihr Vorteil: Transparente Bilanzierung als Basis für Förderfähigkeit, Nachhaltigkeitsberichte und Klimastrategien.
Entscheidungsgrundlagen und Beratung
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- Erstellung von konkreten Empfehlungen für Betreiber
- Beratung zu Betriebseffizienz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeitsstrategien
- Unterstützung bei Förderanträgen und Nachweisen zu Klimaschutzprojekten
Vermittlung
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- Übersetzung technischer Ergebnisse in eine verständliche Sprache für Entscheidungsträger und Öffentlichkeit
- ggfs. Moderation von Workshops und Projektrunden zwischen Betreibern, Behörden und Ingenieurbüros
Know-how-Transfer
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- Einführung in Treibhausgasbilanzierung, Modellnutzung und Interpretation von Ergebnissen
Effizienz, die sich auszahlt
(Beispieldaten aus eigener Studie und der DWA.)„Simulation ist der Schlüssel in eine effiziente und klimafreundliche Zukunft“
– Geschäftsführer Christopher Philipp-Rettschlag
Excel zeigt den Ist-Zustand – Simulation zeigt, was möglich ist
Eine Simulation zeigt, wie sich die Anlage im Betrieb wirklich verhält, unter wechselnden Lasten, Regenereignissen oder Betriebsstrategien. Damit werden Zusammenhänge sichtbar, Szenarien vergleichbar und Planungsentscheidungen belastbarer. Simulation macht aus einzelnen Zahlen ein dynamisches Verständnis des gesamten Systems.
Simulation schafft Sicherheit
Wer simuliert, entscheidet nicht nach Annahmen, sondern nach Fakten. Durch die ermittelten Effizienzpotenziale amortisiert sich Ihre Investition in kurzer Zeit, häufig noch gefördert durch Programme von Bund und EU. Sie erfüllen gesetzliche Anforderungen und steigern gleichzeitig Wirtschaftlichkeit und Klimaschutzwirkung Ihrer Anlage.

Christopher Philipp-Rettschlag
Qualifikationen
M.Sc. Umweltingenieurwissenschaften, Verfahrenstechniker für kommunale Kläranlagen, geprüfter Umwelt- und Klimaschutzmanager
Berufsausbildung
- Ausbildung: Assistent für Gebäudetechnik – technische Grundlagen in Versorgungssystemen.
- Bachelor of Engineering (B.Eng.) Umweltingenieurwesen-Bau.
- (M.Sc.) Umweltingenieurwissenschaften (Schwerpunkt Siedlungswasserwirtschaft), Bauhaus-Universität Weimar, Schwerpunkt Abwassertechnik.
- Berufsbegleitende Weiterbildung zum Geprüften Umwelt- und Klimaschutzmanager (ILS).
Erfahrungen
Ich bin Umweltingenieur mit technischer Ausbildung und Schwerpunkt in der Siedlungswasserwirtschaft. In den vergangenen Jahren habe ich zahlreiche Projekte in den Bereichen Kläranlagen- und Deponieplanung, Bauüberwachung, Forschung und Simulation verantwortet und begleitet. Mein Fokus liegt auf der Verknüpfung klassischer Ingenieurplanung mit digitaler Simulation, Nachhaltigkeit und Prozessautomatisierung. Dadurch lassen sich Anlagen präziser auslegen, Investitionen besser bewerten und Betriebskonzepte wirtschaftlich optimieren.
Kompetenzen
Kläranlagen und Verfahrenstechnik
- Objektplanung und Projektleitung kommunaler Abwasserbehandlungsanlagen in den HOAI-Leistungsphasen 0–9
- Entwicklung verfahrenstechnischer Konzepte für Mechanik, Biologie und Schlammbehandlung
- Erstellung von Steuerungs- und Funktionsbeschreibungen (SPS / Prozessleittechnik)
- Simulation und Optimierung biologischer Reinigungsprozesse
- Bewertung von Treibhausgasemissionen nach Scope-Standards
- Integration klimarelevanter Kriterien in die technische Planung
- Bauüberwachung von Anlagen der Abwasser- und Abfallwirtschaft
Simulation, Automatisierung und Forschung
- Hydraulische Berechnung von Rohr- und Gerinneströmungen
- Virtuelle Inbetriebnahme von SPS-Steuerungen (Modellkopplung zwischen Steuerung und Prozesssimulation)
- Forschung im Bereich der modellbasierten Prozessanalyse und digitalen Kläranlage
- Aufbau eigener Modelle für Energie- und Stoffstromanalysen kommunaler Anlagen
Projektmanagement und Koordination
- Steuerung interdisziplinärer Planungsteams und Abstimmung mit Bauherren, Behörden und Gutachtern
- Strukturierte Bearbeitung komplexer Projekte mit Fokus auf Funktionalität, Nachhaltigkeit und Kostenbewusstsein

